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Das erste Mal Kigali & Endlich mein eigenes Haus

Autor: LauraMonpetain | Datum: 22 November 2017, 11:31 | 0 Kommentare

Hallöchen!

Jetzt melde ich mich endlich auch mal wieder! (Davor habe ich immer gedacht: "Jaja, als würde "man" keine Zeit finden Blog zu schreiben. Das schafft "man" doch locker jede Woche!" Ich muss aber zugeben, dass sich meine Meinung geändert hat. Die Momente, die ich zum chillen habe, nutze ich dann auch lieber dafür.)

Diesen Eintrag, wie auch die nächsten zwei, habe ich allesamt schon am 27. Oktober vorgeschrieben gehabt. Daher hat sich manches auch schon wieder verändert, aber darüber werde ich in Kürze berichten.

 

Ich bin dabei stehen geblieben, dass ich an meinem zweiten Mittwoch in Ruanda, endlich in mein Haus konnte. Zu diesem Zeitpunkt, es war früher Morgen, konnte mein Kopf es allerdings noch nicht so richtig aufnehmen, dass das hier mein neues Zuhause werden würde. Wir, damit meine ich Pastor Jerome, den Fahrer und mich, waren nämlich auf den Sprung nach Kigali zu fahren. Ich habe mich also viel mehr darauf gefreut, als groß auf das Haus zu achten.

In Kigali sind wir dann zuallererst zu der Deutschen Botschaft gefahren. Glücklicherweise konnte ich hier den benötigten Zettel, auch für die drei Anderen gleich mitnehmen. (Die Drei hatten die letzte Nacht zusammen bei Feli, in Shyogwe, verbracht.) So konnten sie sich den Weg sparen und ich traf sie direkt beim MINAFFET ("Ministry Of Foreign Affairs"). Hier gaben wir all unsere vorbereiteten Dokumente ab und das war es dann auch schon, was wir an diesem Tag für unser Visum tun konnten.

Wir sind dann zu viert losgezogen. Unser erstes Ziel war: ESSEN. Das soll jetzt überhaupt nichts gegen das ruandische Essen sein, aber nach 1,5 Wochen, war es dann doch einfach ein Hammergefühl in einen Burger reinzubeißen!

Für die nächste Nacht haben wir uns dann aufgeteilt: Chantal ist mit zu Feli und Renke hat die nächste Nacht in Remera Rukoma verbracht. Zuhause angekommen, musste ich erstmal richtig realisieren, dass ich hier die nächsten zwölf Monate leben würde. (Ich war froh überhaupt angekommen zu sein! Zuvor war ich immer nur mit Jemanden von hier rumgelaufen, außer dem einen Mal, von dem ich berichtet hatte. Deswegen hatte ich zwischendurch etwas Bedenken, aber es hat ja geklappt.) Das Haus ist wirklich groß, u.a. habe ich vier Schlafzimmer. Normalerweise ist es das Gästehaus der Kirche. Daher kann es auch sein, dass ich innerhalb des Jahres Mitbewohner bekomme oder nach dem Gottesdienst, in meinem Wohnzimmer, mit Gästen, gegessen wird. (Natürlich kam es zum ersten Mittagessen in meinem Haus, als ich das Wochenende nicht da war. Und natürlich wurde mir erst am Abend davor Bescheid gesagt, sodass ich keinerlei Möglichkeit mehr hatte, irgendwie etwas aufzuräumen. Das wurde dann für mich erledigt und es war mir schon etwas unangenehm...)

Am nächsten Morgen sind Renke und ich losgegangen, um unser Frühstück zu kaufen, weil ich ja noch nichts im Haus hatte. Danach hatte ich meinen ersten Tiefpunkt, weil das leider so überhaupt nicht abgelaufen war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das Ergebnis war, dass es statt der, sich von mit erhofften, Pfannkuchen, "nur" Brot mit Marakuja gab. (Die Marakujas hatte ich bereits mit meiner Mentorin auf der Rückfahrt von Rubengera gekauft.) Allerdings war das Brot sehr lecker und so stieg meine Laune langsam wieder an.

Irgendwann sind wir dann auch los, einen Bus zu suchen, um wieder nach Kigali zu fahren. Nach einer gefühlten Ewigkeit, ging die Fahrt dann auch endlich los. Wobei wir sogar noch etwas Glück hatten, weil der Bus losfahren, obwohl er noch nicht voll war. (Ich werde bald nochmal genauer schreiben, wie das hier mit dem Busfahrt abläuft.)                                                  Endlich angekommen konnten wir alles mit dem Visumrelativ schnell erledigen. Weil wir uns überlegt hatten, diesmal die Nacht auch in Kigali zu verbringen, sind wir dann erstmal zu unserem Hostel gefahren, was wir uns ausgesucht hatten. Später am Abend haben wir noch die Ehemalige-Ruanda-Freiwillige Einige getroffen. Mit ihr hatten wir einen sehr schönen Abend und nächsten Tag. Sehr cool war es auch, dass sie uns nochmal "Tipps vor Ort" geben konnte und leckere Restaurants gezeigt hat.                                                               Nachdem wir am nächsten Mittag lecker gegessen haben, (PIZZA,) ging es auch schon wieder zurück. Am wirklich großen Busbahnhof trennten sich dann unsere Wege. Ich hatte ein echt eigenartiges Gefühl, als ich alleine im Bus saß und dachte mir, dass es jetzt wohl so richtig losgeht...

 

Hier mache ich mal einen Cut und berichte von meiner ersten Zeit Zuhause, in meinem nächsten Eintrag.

Ich hoffe es geht Euch allen gut!

Ganz viele liebe Grüße 

Eure

Laura 

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