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Angekommen...?!

Autor: LauraMonpetain | Datum: 30 November 2017, 11:21 | 2 Kommentare

Hallöchen, 

da melde ich mich auch schon wieder!

 

Vielleicht fragt Ihr Euch, wie es zu meinem Titel kommt? Ist ja eigentlich klar: In Ruanda angekommen, bin ich abends am 26. August. Aber ich habe herausgefunden, sich an einem Ort zu befinden, ist eine ganz andere Sache, als wirklich "angekommen" zu sein. (Nachdem es uns bei den Seminaren auch von Ehemaligen- Freiwilligen" erzählt wurde.)

Von Anfang an habe ich mich ziemlich wohl gefühlt in Remera Rukoma. Nach dem ersten Schock auch in meinem Haus. (Wahrscheinlich übertreibe ich mit "Schock" auch etwas und wenn, war er auch nur für ein paar Stunden.) Allerdings war natürlich alles neu für mich. Es ging mir wirklich gut, aber trotzdem merkte ich mit der Zeit, dass ich das Bedürfnis bekam, etwas zu tun, was nicht wieder aufregend oder neu ist und mich die gefühlte "ganze Welt" dabei beachtet. Es entstand zwar langsam ein Alltag, jedoch war jeder Tag, auf seine eigene Art und Weise, anders. Jetzt kann ich sagen, nachdem ich ein paar ältere Tagebuch-Einträge gelesen habe, dass das auch gut so ist. Hinter jedem Tag verbirgt sich eine kleine Erinnerung. (Ja überraschender Weise schaffe ich es hier Tagebuch zu schreiben bzw so etwas ähnliches.) Ich habe mir aber unbewusst gewünscht, an etwas mehr Normalität zu gelangen. Jeder Einkauf, abgesehen von Brot, Eiern und Milch, war immer noch nichts alltägliches und meist war auch eine andere Person dabei. 

Den gesamten November über, gab es immer mehr Momente, in denen ich danach merkte, dass ich etwas geschafft habe. Es begann damit, dass ich in einem Laden, in dem ich noch nicht oft war, alleine Öl und Toilettenpapier einkaufte und woanders Margarine. Das hört sich wahrscheinlich bescheuert an und isses vielleicht auch, weil es nun wirklich nicht die Welt ist. Aber schon auf dem Weg nach Hause, habe ich mich innerlich sehr gefreut und spürte sogar so etwas wie Stolz aufkommen. Es folgten mehrere Einkäufe und mein erster alleiniger Marktbesuch. (Vor dem hatte ich einen großen Respekt, weil meine Mentorin vorher immer sagte, dass dieser für mich zu schwierig wäre, u.a. auf Grund der Sprachbarrieren. Da der Markt nur einmal in der Woche stattfindet, war es zuvor immer kein allzu großer Aufwand gewesen, mich zu begleiten.) Letztenendes dauerte es keine zehn Minuten, bevor ich im Besitz war, von allem was ich brauchte. Überall wurde mir der selbe Preis gesagt, wie er auch in den vorherigen Wochen war. Die Marktverkäuferinnen waren allesamt sehr nett und freuten sich, dass ich es auf Kinyarwanda versuchte.

Der entscheidenste Augenblick aber, spielte sich auf der Rückfahrt von Chantal, in Rubengera, zu mir nach Hause ab. Gleich nachdem ich in den Bus stieg, sprach mich ein aus Ruanda stammender Amerikaner an. Mit ihm unterhielt ich mich dann auch während der nächsten 1,5 Stunden. Er erzählte mir, wie lange er schon in den USA lebt und von seinem Leben dort. (Es war sein erster Besuch in Ruanda, seit langer Zeit. Wenn ich mich richtig erinnere, dauerte dieser drei oder vier Wochen. Ist aber auch nicht so wichtig...) Jedenfalls kam er irgendwann darauf zu sprechen, was er gerade alles vermisst. Zum Beispiel Pizza oder den "Highway", auf dem die Autos und Busse schneller fahren dürfen, als hier. Außerdem stellte er mir kleine Fragen, wie z.B. ob mein Platz nicht ungemütlich sei oder sprach mit mir über die schöne vorüber ziehende Landschaft. (Er hat also auch viele Dinge aufgezählt, die er an Ruanda liebt.) In diesen Momenten ist mir aufgefallen, wie "normal" doch so vieles für mich geworden war. Klar vermisse ich Pizza, aber es reicht mir, wenn ich sie an besonderen Tagen in Kigali esse. (Außerdem haben Chantal und ich herausgefunden, wie man Pizza in der Pfanne machen kann. Jetzt kann ich bei mir Zuhause Pizza machen, auch wenn sie dann ohne Käse ist. Schmeckt aber trotzdem!) Und ja, vielleicht ist dieser ausklappbare Sitz nicht das bequemste. Aber ich saß so oft schon eingequetscht zwischen Leuten, dass ich das "vielleicht unbequeme" gar nicht bemerkte. Der Bus fährt für mich auch nicht langsam, sondern hat ein angemessenes Tempo. Und die Landschaft ist natürlich unbeschreiblich, dass ich es oft nicht realisieren kann, wie schön sie ist. Jedoch selbst dieser Moment, des "Realisierens", ist nicht neu für mich.

Ich will damit gar nicht sagen, dass ich genau jetzt "richtig angekommen" bin, dass ist wahrscheinlich ein langer Prozess. Ich kann aber sagen, dass ich mich gerade sehr "angekommen" fühle! (Totzdem passiert natürlich noch viel neues. Dies kann ich jetzt aber wieder mehr genießen, denke ich.) Über dieses Gefühl, bin ich wirklich sehr glücklich und dankbar, es haben zu dürfen!!!

Das ist jetzt kein aufregendes Highlight, wie eine Hochzeit, über das ich heute geschrieben habe. Es sind für mich aber sehr bedeutende Momente, die ich gerne mit Euch teilen wollte! Ich hoffe es ist einigermaßen rübergekommen, da es schwierig ist, solche Gefühle in Worte zu verpacken! 

Jetzt freue ich mich gleich, wenn der Regen endlich eine Pause einlegt, nach Shyogwe-Cyakabiri zu fahren, um Felis Geburtstag zu feiern.

 

Vielen lieben Dank für Euer Interesse! Bei Fragen, immer gerne fragen!

Bis bald

Eure

Laura

 (weiter)

 

Mein (schon wieder verschwundener) Alltag

Autor: LauraMonpetain | Datum: 22 November 2017, 17:47 | 0 Kommentare

Hallo ihr Lieben!

Das ist jetzt auch wirklich der letzte Eintrag für heute! Aber ich dachte mir, jetzt lade ich auch noch den letzten vorgeschriebenen hoch. Sonst vergesse ich es wieder und "schwupps" sind Monate vergangen...

Ich habe mir überlegt, ich berichte Euch mal etwas von "meinem Alltag", wenn ich ihn den so überhaupt nennen durfte. Dieser hat sich jetzt auch schon wieder geändert, weil die langen Ferien begonnen haben.

 

Also laut meinem Stundenplan sollte ich um 7.20 Uhr an der Schule sein. Allerdings ist dann meistens noch nicht mal eine der zwei Lehrerinnen da. Daher habe ich dies jetzt zu meiner "persönlichen und offenen Ankommensphase" getauft. Je nachdem wie früh ich aufstehe, bin ich dann um 20 nach da oder auch erst um halb. Aufstehen war geplant für 6.30 Uhr. Das hat nur leider schon am ersten Tag nicht geklappt. Eigentlich steh ich jetzt immer so zwischen 6.45 Uhr und 6.55 Uhr auf. (Bei Letzterem muss ich aber wirklich den "Turbo-Gang" anstellen, um noch einigermaßen pünktlich in der Schule anzukommen.) Zum Frühstück esse ich meistens leckeres, süßes Brot. Manchmal gibt es dazu Avocado, ein Ei, etwas Zimt oder auch Schokocreme. (Die Schokocreme konnte ich mir bei Chantal in Rubengera kaufen und sie ist wirklich himmlisch und nicht allzu teuer, im Gegensatz zu Nutella!) Mein Schulweg ist keine fünf Minuten lang, weswegen das mit meinem Zeitplan auch gut hingehauen hat.

Am Anfang, wenn die meisten Kinder da sind, singen wir oft. Ein paar Lieder durfte auch ich schon beibringen. (Wer gute englische oder französische Kinderlieder kennt, ich bin offen für alles.) Dann werden die Kinder meistens in zwei Klassen aufgeteilt. Die "Babys" (, alle zwischen drei und vier Jahren) und die "Älteren" (, die sind fünf oder sechs Jahre alt). Ich unterstütze dann immer in einer der beiden Klassen und übernehme u.a. kleine Unterrichtseinheiten, wie "big or small" oder helfe den Kindern beim Schreiben. (Richtig gelesen, in diesen jungen Jahren, lernen die Kinder hier schon richtig schreiben und rechnen. Das hat mich zu Beginn auch echt überrascht. Aber es ist noch nicht so strikter Unterricht, wie dann wohl später in der "Primary und Secondary School".) Gegen 10 Uhr ist dann Pause. Erst trinken die Kinder ihren mitgebrachten Porridge und dann geht es nach draußen, zum spielen. Das ist für mich immer die schönste Zeit, weil ich es liebe mit den Kindern herumzualbern, herumzurennen (oder auch vor ihnen wegzurennen), Klatschspiele zu spielen und und und... Danach geht es mit dem Unterricht, noch bis 11.40 Uhr, weiter. In diesem Teil lese ich öfter mal ein Buch vor. Damit die Kinder es verstehen natürlich auf Kinyarwanda. Daran, ob sie es dann tatsächlich auch verstehen, habe ich aber so meine Zweifel. Mein Kinyarwanda ist nämlich noch sehr ausbaufähig. Dann geht es auf nach Hause. Hier koche ich dann mein Mittagessen, wasche oder tue sonstiges Zeugs, je nachdem, wann die nächste Stunde in der "Secondary School" beginnt. 

In der "Secondary School" habe ich insgesamt sieben unterschiedliche Klassen. Alle drei Klassen in Senior 2, die beiden Klassen in Senior 3 und je in Senior 4 und Senior 6, die Klasse mit der Richtung "EKK". (Genaueres zur Schule und was genau das mit den Richtungen bedeutet, schreibe ich ein anderes Mal.)

Ich hatte ja schon berichtet, dass ich da alleine unterrichte, bzw. ja nicht wirklich unterrichte, sondern mit den Schülern vor allem ins Gespräch kommen soll. Meine Ideen für die Gestaltung der Stunden hielten sich aber sehr in Grenzen, sodass ich froh war, "Die Bremer Stadtmusikanten" auf Englisch dabei zu haben. Das füllte dann die ersten Stunden, nachdem ich mit Vorstellung und Namensliste fertig war. Und ja ich muss zugeben, ich habe wirklich fast das selbe mit jeder Klasse gemacht, aber es wurde trotzdem im jeder anders. So manches Mal dachte ich mit aber auch: "Oh Gott Laura, was erzählst Du hier eigentlich gerade für nen Schrott?" Aber irgendwie wurde dann doch in jeder Stunde was gemacht. In wie weit das wirklich produktiv war, ist dann aber eine andere Frage.

Wahrscheinlich wäre es um einiges nervenaufreibender geworden, wenn die Schüler, ich wiederhole mich, nicht so klasse wären! Dadurch hat es mir echt Spaß gemacht vor allem nach den Stunden war es sehr amüsant. Wenn wir z.B. Fotos gemacht haben, wo dann aus irgendeinen, mir nicht erschließbaren Grund, ein Regenschirm mit drauf war oder ich "live", bei einer von ihnen nachgespielten Show, zugucken durfte. (Ich habe nichts verstanden, aber es war unendlich witzig! Vor allem als plötzlich der Schulleiter im Raum stand und alle, außer eine, sich hingesetzt hatten, so schnell konnte ich gar nicht gucken. Die vorne stehen geblieben war, hat sich dann auf Englisch vorgestellt. Dann erst hatte ich kapiert, dass sie wohl eigentlich gerade lernen sollten und habe ihre dann daraufhin eine Frage gestellt. Dadurch dachte der Schulleiter, dass ich noch im Unterricht sei und hat sich schnell wieder verabschiedet.)

Seit einem knappen Monat, habe ich allerdings keinen Unterricht an der "Secondary School" mehr, da erst Examen geschrieben wurden und sie seit dem schon frei haben. In der "Nursery School" wurden etwas später ebenfalls kleine Examen geschrieben, jedoch in abgeschwächter Form. Neben Schreiben und Rechnen mussten sie auch u.a. Lieder vorsingen. Sie alle mussten nur noch einmal letzten Freitag zur Schule, um ihre Zeugnisse abzuholen und dann waren sie offiziell in ihre wohlverdienten Ferien entlassen. 

Normalerweise habe ich nach der Schule sonst unterschiedliche Leute besucht oder bekam selbst Besuch. Der Chor ist zu meinem Highlight in der Woche geworden, zu dem ich jeden Mittwoch und Freitag gehe. Besonders schön ist auch, dass vorher oft ein paar Mädels aus dem Chor vorbei kommen. Der Chor heißt "Power of God" und ist von den Mitgliedern her völlig durchmixt. Im Durchschnitt sind die meisten aber zwischen 15 und 30 Jahre alt, würde ich so zumindest einschätzen.

Am Wochenende steht auch meist immer etwas an. Sei es eine Hochzeit, ein Besuch bei anderen Freiwilligen oder eine "Wahlpsrty". Mit der Ausnahme des vorletzten Wochenende, wo ich nur den Gottesdienst besucht habe, gab es noch keins ohne Programm. (Ich versuche in einem der nächsten Einträge mal über meine Highlights zu schreiben, weil ich doch schon so einiges erleben durfte...)

Letzte Woche habe ich z.B. spontan die Chantal besucht, weil das die Woche war, in der keine Schule stattfand, selbst nicht in der "Nursery School" und ich mich dann doch ziemlich gelangweilt habe. So bekam ich die Chance mal einen Blick auf ihre Schule werfen zu können, auch wenn dort leider auch nicht allzu viel los war, weil, wie auch bei mir, nicht mehr richtig unterrichtet wurde. 

Das Wochenende verbrachte ich dann in Kigali, wo ich etwas "Weihnachtsfeeling" bekommen habe, weil wir nach dem Freiwilligen-Empfang der Deutschen Botschaft, am Samstag den deutschen Weihnachtsmarkt, besucht haben.

Ein paar sehr schöne Tage liegen also hinter mir! Mein Ferienprogramm hat diese Woche gestartet und ich bin sehr gespannt, wie es sich entwickelt und was sonst noch so bei mir passiert!

Jetzt ist dann auch erstmal Schluss. Ich versuche mich aber, in nicht allzu langer Zeit wieder zu melden!

Bis dahin wünsche ich Euch allen, dass ihr die schöne Vorweihnachtszeit, mit nicht zu viel Stress, genießen könnt!

Viele liebe Grüße, aus dem gerade regnerischen Ruanda und bis bald!

Eure

Laura (Hier nur "Laula" genannt, falls ich es Euch noch nicht geschrieben hatte...)

 

Schule, Einkaufen und die erste Chorprobe

Autor: LauraMonpetain | Datum: 22 November 2017, 14:59 | 0 Kommentare

Mwiriwe!

Heute komme ich endlich dazu, mit meinen Blogeinträge etwas aufzuholen.                                                                                     Also: Mein vierter Blogeintrag...

 

Nach meiner ersten Nacht alleine, ging es morgens endlich zum Einkaufen. Dieses Mal aber zusammen mit meiner Mentorin Sister Marie-Jeanne. Sie hat mir die "Congo-Street", die Straße, wo ich die meisten Läden finden kann, genauer gezeigt. Hier konnte ich all die wichtigen Dinge, wie Reis, Mehl, Kartoffeln oder Zucker kaufen. (Vor allem der Zucker ist hier im Besonderen wichtig. Viele mischen in ihren Tee immer mindestens zwei gehäufte Teelöffel. Mindestens! Sehr komisch werde ich dann oft angeguckt, bei meiner Menge Zucker im Tee: kein halber Teelöffel.)

Am Sonntag (, den 10.09.,) war ich das erste Mal "bei mir" im Gottesdienst. Dieser war überraschend kurz! Er ging nur so ungefähr 2,5 Stunden. Wobei es für mich dann doch über drei Stunden wurden, weil ich noch zum Abendmahl geblieben bin. Innerhalb des Gottesdienstes habe ich mich vorne vorgestellt. Es gab mir echt ein schönes Gefühl, dies auf Kinyarwanda tun zu können. (Hierfür ein "großes Danke" an Angelique, für den tollen Sprachkurs! ) Meine Vorfreude für den Montag wurde dann immer größer, weil dies mein erster, richtiger Arbeitstag werden sollte. (Ich konnte es selbst kaum glauben, ich freute mich auf einen Montag. Einen MONTAG?!)

Morgens hatte ich schon Angst zu spät zu kommen. Diese Angst war aber völlig unbegründet, weil als ich ankam, noch niemand da war. Ich wurde dann etwas später, von den zwei "Nursery School" Lehrerinnen sehr nett begrüßt. (Übrigens habe ich jetzt herausgefunden, dass man "Nursery" schreibt und nicht, wie ich es zuvor immer geschrieben hatte, "Narcary". Entschuldigung dafür!) Ich musste dann direkt eine Familie und noch einen Jungen in groß malen. Meine Zeichenkünste halten sich ja bekanntlich in Grenzen. Allerdings sind die Lehrerinnen begeistert. Daher habe ich in den ersten Wochen unzählige Plakate gestaltet, die jetzt das Klassenzimmer schmücken, wenn sie nicht gerade wieder herunter gefallen sind. Erstaunlicherweise muss ich zugeben, dass es mir mit der Zeit sogar Spaß gemacht hat!                                                                 In der Pause war ich wieder umringt, von all den kleinen Kindern und es kamen auch immer mehr ältere Schüler dazu. Zu Beginn war das ein eigenartiges Gefühl. Nachdem aber ein Gespräch entstanden war, verschwand es schnell und es wurde sehr witzig. Vor allem, weil ich dann all meine Kinyarwanda Sätze rausgehauen habe, die ich aber noch nicht allzu richtig aussprach.                

Nach der "Nursery School" aß ich Zuhause und meine Küchenausstattung wurde etwas verkleinert. Der Haushälterin war nämlich aufgefallen, dass ich die "Servier-Töpfe" zum kochen benutze. Das geht natürlich nicht und jetzt habe ich zwar nicht mehr allzu viel, jedoch steht dafür halt auch weniger rum. (Die Haushälterin kocht normalerweise für die Gäste, da ich mich kulinarisch aber selbst verwöhne, pflegt sie jetzt vor allem den Außenbereich und macht sonst noch allerhand. Glücklicherweise konnte ich alle aber davon überzeugen, dass ich selbst kochen, meine Klamotten waschen und das Haus sauber machen kann.)                      

Nachmittags bin ich dann zur "Secondary School" (, die steht auf dem selben Gelände, wie die "Primary und Nursery School"). In der ersten Woche ist meine Mentorin mit mir noch durch alle Klassen gegangen, die ich ab der nächsten Woche dann alleine im Unterricht hatte. Die Vorstellung war jedes Mal ein kleines Highlight und hat mir großen Spaß gemacht! Die Schüler kamen auf so allerhand witzige und ungewöhnliche Fragen, wie welche Bodyloation ich benutze und ob ich verheiratet bin.

Den Mittwoch (, der 13.09,) möchte ich nochmal etwas hervorheben, weil der mir im Besonderen in Erinnerung geblieben ist:

Am Mittwoch ging es morgens das erste Mal zum Markt. In Remera Rukoma findet jeden Mittwoch immer ein gar nicht so kleiner Markt statt. Hier konnte ich dann zusammen mit meiner Mentorin etwas mehr Obst und Gemüse kaufen. Nachmittags hatte ich in der Klasse "Senior 4 EKK" eine Stunde, in der ich an meinem allerersten Tag in der Schule schon war. Deswegen hatte ich mich vorher schon gefragt, was wir (, meine Mentorin und ich,) dieses Mal machen würden. Das war eine sehr gute Frage, denn als wir vor dem Klassenraum standen, meinte sie zu mir, dass ich die Klasse ja schon kenne und daher einfach eine "Conversation" mit ihnen machen soll. ALLEINE. Plötzlich fand ich mich also, vor etwa 40 bis 50 Schülern, etwas planlos im Klassenzimmer wieder. Ja gut, dachte ich mir, dann lass dir mal schnell etwas einfallen... Ich habe mir dann überlegt, dass Ehrlichkeit bekanntlich am längsten währt und ihnen gesagt, dass ich etwas überrascht bin, mit ihnen alleine zu sein und ob sie eine Idee haben, was wir die Stunde jetzt machen könnten. Wir haben uns dann auf ein Lied geeinigt. Also habe ich den Refrain von "Let her go", weil mir das als erstes eingefallen war, einfach an die Tafel geschrieben. Ich habe ein bisschen drüber geredet und schließlich haben wir es noch gemeinsam gesungen. Danach beantwortete ich ausstehende Fragen der Schüler, über dieses und jenes. Ausversehen habe ich dann auch glatt 30 Minuten überzogen, weil ich dachte, dass der nächste Lehrer schon kommen würde. Der Lehrer kam nicht. Sie hatten danach in einem anderen Raum Unterricht. Was mir irgendwann eine Schülerin verraten hat. Ich habe aber von keinem Lehrer je was gehört, dass ich 3/4 seiner Stunde geklaut habe, also war es wohl nicht so schlimm. Alles in allem war es also wirklich eine witzige, erste, "alleinige" Stunde, da die Schüler zum Glück alle gut drauf waren (und sind)!    

Nach der "Secondary School" habe ich mich überwunden und bin alleine Brot einkaufen gegangen. Natürlich hatte der Brotladen, gerade an diesen Tag geschlossen. So lief ich etwas verwirrt, auf der belebtestens Straße des Dorfes, umher, auf der Suche nach dem Brotladen, weil ich dachte, ich hätte ihn nur nicht gesehen. Ich konnte Brot aber zum Glück, sogar zum selben Preis, in meinem sogenannten "Milch&Eier"-Laden kaufen.                                                                                                   Auf dem Rückweg habe ich drei Mädels getroffen, die auf meine Schule gehen. (Das habe ich aber nur auf Grund der Schuluniform gewusst.) Sie haben mich angesprochen und wir haben uns sehr nett unterhalten. Sie sind auch noch kurz mit zu mir nach Hause gekommen und es war wirklich witzig, obwohl es echt größere Sprachbarrieren gab. Die ganze Zeit über habe ich versucht zu erklären, dass ich gleich zu einer Chorprobe müsse, weil die Lehrerin der "Nursery School" mich dorthin eingeladen hat. Und es sollte nicht so rüberkommen, als wenn ich sie rausschmeißen würde. Außerdem habe ich mich gefragt, ob die Drei jetzt vorhin in meinem Unterricht saßen oder nicht. (Jetzt weiß ich: Sie waren vielleicht in der Stunde, sind aber definitiv in einer anderen Klasse.) Um kurz nach fünf sind wir dann in Richtung Kirche gegangen. (Die Kirche liegt keine 30 Meter entfernt von meinem Haus.) Dort erst habe ich dann verstanden, dass sie auch in dem Chor singen. Darüber war ich echt froh, weil so kannte ich bereits drei der neuen Gesichter. Alle Chormitglieder, die da waren, haben mich aber sehr freundlich aufgenommen! An dem Tag habe ich erstmal nur zugeschaut. Und ich muss sagen, der Chor ist wirklich gut und in jedem Falle besitzen vor allem die Solisten sehr schöne Stimmen! (Weil der Chor am Mittwoch bestimmt erst eine halbe Stunde nach Beginn angefangen hat zu singen, bin ich am Freitag danach, ohne Bedenken, erst zehn Minuten später da gewesen. Ich habe es bis heute nicht verstanden, wann pünktlich angefangen wird und wann nicht. Außer einmal, bin ich seit diesem Tag, aber immer auf die Minute dort gewesen, weil es mir echt unangenehm war, als ich an jenem Freitag zu spät war. War jetzt aber auch kein Weltuntergang...)

 

So oder so ähnlich sah meine erste Zeit hier aus...

Liebe Grüße

Eure

Laura

 

Das erste Mal Kigali & Endlich mein eigenes Haus

Autor: LauraMonpetain | Datum: 22 November 2017, 11:31 | 0 Kommentare

Hallöchen!

Jetzt melde ich mich endlich auch mal wieder! (Davor habe ich immer gedacht: "Jaja, als würde "man" keine Zeit finden Blog zu schreiben. Das schafft "man" doch locker jede Woche!" Ich muss aber zugeben, dass sich meine Meinung geändert hat. Die Momente, die ich zum chillen habe, nutze ich dann auch lieber dafür.)

Diesen Eintrag, wie auch die nächsten zwei, habe ich allesamt schon am 27. Oktober vorgeschrieben gehabt. Daher hat sich manches auch schon wieder verändert, aber darüber werde ich in Kürze berichten.

 

Ich bin dabei stehen geblieben, dass ich an meinem zweiten Mittwoch in Ruanda, endlich in mein Haus konnte. Zu diesem Zeitpunkt, es war früher Morgen, konnte mein Kopf es allerdings noch nicht so richtig aufnehmen, dass das hier mein neues Zuhause werden würde. Wir, damit meine ich Pastor Jerome, den Fahrer und mich, waren nämlich auf den Sprung nach Kigali zu fahren. Ich habe mich also viel mehr darauf gefreut, als groß auf das Haus zu achten.

In Kigali sind wir dann zuallererst zu der Deutschen Botschaft gefahren. Glücklicherweise konnte ich hier den benötigten Zettel, auch für die drei Anderen gleich mitnehmen. (Die Drei hatten die letzte Nacht zusammen bei Feli, in Shyogwe, verbracht.) So konnten sie sich den Weg sparen und ich traf sie direkt beim MINAFFET ("Ministry Of Foreign Affairs"). Hier gaben wir all unsere vorbereiteten Dokumente ab und das war es dann auch schon, was wir an diesem Tag für unser Visum tun konnten.

Wir sind dann zu viert losgezogen. Unser erstes Ziel war: ESSEN. Das soll jetzt überhaupt nichts gegen das ruandische Essen sein, aber nach 1,5 Wochen, war es dann doch einfach ein Hammergefühl in einen Burger reinzubeißen!

Für die nächste Nacht haben wir uns dann aufgeteilt: Chantal ist mit zu Feli und Renke hat die nächste Nacht in Remera Rukoma verbracht. Zuhause angekommen, musste ich erstmal richtig realisieren, dass ich hier die nächsten zwölf Monate leben würde. (Ich war froh überhaupt angekommen zu sein! Zuvor war ich immer nur mit Jemanden von hier rumgelaufen, außer dem einen Mal, von dem ich berichtet hatte. Deswegen hatte ich zwischendurch etwas Bedenken, aber es hat ja geklappt.) Das Haus ist wirklich groß, u.a. habe ich vier Schlafzimmer. Normalerweise ist es das Gästehaus der Kirche. Daher kann es auch sein, dass ich innerhalb des Jahres Mitbewohner bekomme oder nach dem Gottesdienst, in meinem Wohnzimmer, mit Gästen, gegessen wird. (Natürlich kam es zum ersten Mittagessen in meinem Haus, als ich das Wochenende nicht da war. Und natürlich wurde mir erst am Abend davor Bescheid gesagt, sodass ich keinerlei Möglichkeit mehr hatte, irgendwie etwas aufzuräumen. Das wurde dann für mich erledigt und es war mir schon etwas unangenehm...)

Am nächsten Morgen sind Renke und ich losgegangen, um unser Frühstück zu kaufen, weil ich ja noch nichts im Haus hatte. Danach hatte ich meinen ersten Tiefpunkt, weil das leider so überhaupt nicht abgelaufen war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das Ergebnis war, dass es statt der, sich von mit erhofften, Pfannkuchen, "nur" Brot mit Marakuja gab. (Die Marakujas hatte ich bereits mit meiner Mentorin auf der Rückfahrt von Rubengera gekauft.) Allerdings war das Brot sehr lecker und so stieg meine Laune langsam wieder an.

Irgendwann sind wir dann auch los, einen Bus zu suchen, um wieder nach Kigali zu fahren. Nach einer gefühlten Ewigkeit, ging die Fahrt dann auch endlich los. Wobei wir sogar noch etwas Glück hatten, weil der Bus losfahren, obwohl er noch nicht voll war. (Ich werde bald nochmal genauer schreiben, wie das hier mit dem Busfahrt abläuft.)                                                  Endlich angekommen konnten wir alles mit dem Visumrelativ schnell erledigen. Weil wir uns überlegt hatten, diesmal die Nacht auch in Kigali zu verbringen, sind wir dann erstmal zu unserem Hostel gefahren, was wir uns ausgesucht hatten. Später am Abend haben wir noch die Ehemalige-Ruanda-Freiwillige Einige getroffen. Mit ihr hatten wir einen sehr schönen Abend und nächsten Tag. Sehr cool war es auch, dass sie uns nochmal "Tipps vor Ort" geben konnte und leckere Restaurants gezeigt hat.                                                               Nachdem wir am nächsten Mittag lecker gegessen haben, (PIZZA,) ging es auch schon wieder zurück. Am wirklich großen Busbahnhof trennten sich dann unsere Wege. Ich hatte ein echt eigenartiges Gefühl, als ich alleine im Bus saß und dachte mir, dass es jetzt wohl so richtig losgeht...

 

Hier mache ich mal einen Cut und berichte von meiner ersten Zeit Zuhause, in meinem nächsten Eintrag.

Ich hoffe es geht Euch allen gut!

Ganz viele liebe Grüße 

Eure

Laura 

 

Meine Reise nach Rubengera

Autor: LauraMonpetain | Datum: 20 September 2017, 16:06 | 0 Kommentare

Mwiriwe!

Ich hoffe, dass ich irgendwann auch mal davon berichten kann, was mir gerade passiert ist und ich nicht überlegen muss, wie genau das den nochmal vor drei Wochen war...

Naja, ich hatte ja damit aufgehört, dass ich meinen großen Rucksack gepackt hatte. Am nächsten Morgen waren auch alle so ein bisschen überrascht, als ich mit dem großen Ding auf den Rücken geschnallt, aus meinem Zimmer kam. Auf die Nachfrage, ob ich das den wirklich alles brauchen würde, antwortete ich mit einem lauten "Yego". Denn ich wusste ja nicht, was da auf mich zu kommen würde und deswegen haben ich vorsichtshalber alles, was ich so für wichtig hielt, eingepackt. (Dabei hatte ich am Abend schon jede Menge aussortiert. Trotzdem waren es wohl viele Sachen, die ich da mitschleppen wollte, denn der Rucksack war voll.) Stolz verkündete ich, als wir wenige Minuten später vor zwei Moto-Taxis standen, dass es überhaupt kein Problem sei mit dem Rucksack und ich ihn während der Fahrt einfach auf dem Rücken geschnallt haben würde. Die erste Minute war ich davon auch noch überzeugt. Die restlichen 19 Minuten nicht. Sie wurden eine einzige Qual und waren schlimmer als das härteste Basketball-Training! (Ich übertreibe dabei auch vielleicht nur ein mini bisschen, denn die Fahrt war wirklich sehr anstrengend.) Ich hatte nämlich erstens die Länge der Strecke nicht bedacht und zweitens nicht, dass es immer wieder steil hoch und runter geht. (Das vielleicht einzig gute daran war, dass ich am nächsten Morgen einen ordentlichen Muskelkater hatte, mein Körper also endlich mal wieder so etwas wie Sport gemacht hatte.) Danach sind wir in einen kleinen, sehr engen, Bus gestiegen und nach Muhanga gefahren. Dort habe ich mir erst einmal eine ruandische SIM-Karte gekauft, die ich hier zum telefonieren und SMS schreiben benutze. (WhatsApp funktioniert weiter über meine deutsche Nummer.) Kurze Zeit später, ging es in einem etwas größeren Bus weiter nach Rubengera. Während der Fahrt hat es so Spaß gemacht, einfach aus dem Fenster zu schauen und den Ausblick zu genießen! Mit den vielen Hügeln, wird Ruanda dem Spruch: "Land der tausend Hügel", wirklich gerecht.

Angekommen in der Community  wurde mir mein Zimmer für die nächsten Tage gezeigt. Ich habe mich so gefreut! Mein Zimmer war relativ groß, hatte zwei Betten und ein tolles Badezimmer mit einer Dusche. Ein Traum! Am Nachmittag hat mich dann Chantal besucht, die VEM-Freiwillige aus Rubengera. Es war echt schön einfach mal so, auf Deutsch, quatschen zu können und sich über die letzten Tage auszutauschen. Obwohl wirklich keine großartig lange Zeit vergangen war, ist bei uns beiden doch schon so einiges passiert. 

Die anderen Schwestern hier sind alle sehr nett, offen und super gut drauf! Es war mir ein großes Vergnügen zusammen mit den jüngeren Schwestern den Abwasch zu machen. Außerdem habe ich abends noch einen anderen Freiwilligen kennengelernt, der in der Community wohnt und so habe ich an diesem Tag, im Gegensatz zu den vorherigen, wieder sehr viel Deutsch gesprochen. Das war echt komisch.

Am nächsten Morgen bin ich zu der Morgenandacht der Sisters und nach dem Frühstück, hat mich Sister Marie-Jeanne, meine Mentorin, zu der Nacary school (Kindergarten) der Community gebracht. Hier war ich dann die nächsten Stunden und besonders die Pause hat sehr viel Spaß mit den Kindern gemacht! Nachmittags hat mich Sister Marie-Jeanne in Rubengera ein bisschen rumgeführt und ich habe u.a. die TSS (, ich glaube Technical Secondary School,) besucht. Hier wurde mir sehr lieb von zwei Schülern alles gezeigt.

Am Freitag waren wir dann vormittags beim Kivu-Lake, der größte See Ruandas im Westen des Landes. Wir haben sehr lecker in einem Restaurant Pommes, mit Fisch gegessen. Ich habe dazu Unmengen an Ketchup verdrückt, weil das einfach so schön war, mal etwas, was ich in Deutschland auch gerne esse zu essen. Ich muss schon sagen Essen vermisse ich wirklich sehr! Einen kurzen Stop haben wir dann noch in Kibuye eingelegt und waren dort auf einem Markt. Später habe ich dann Chantal in ihrem Gästehaus besucht.

Samstag war dann der große Tag von meiner Mentorin. Sie hatte mit einer anderen zusammen eine große Feier, weil sie nach zehn Jahren, endlich das weiße Kopftücher bekam, was zuvor die Jahre blau gewesen war. Es waren jede Menge Leute da und ich habe sogar das eine oder andere bekannte Gesicht aus Remera Rukoma gesehen. Ich saß in der ersten Reihe, zum Glück saßen neben mir aber noch der andere Freiwillige und eine deutsche Familie, die dort ebenfalls lebt und in der TSS mitarbeitet. So hatte ich welche, die ich auch mal eben was auf Deutsch fragen konnte und die verstanden haben, dass sechs Stunden zu sitzen, echt wirklich ziemlich lang sind. Die nächsten sechs Stunden war dann nämlich volles Programm, mit vielen Reden, aber auch immer wieder Chor- und Tanzauftritte, die sehr schön waren und Abwechslung boten. Das Essen war dann aber wirklich der Hammer! Klar gab es alles, was es auch sonst immer so gibt, aber es gab Salat, Pommes und Mayonaise. Wirklich toll!

Der Gottesdienst am nächsten Morgen war dann, im Vergleich zu den sechs Stunden am Vortag, ziemlich kurz. Er ging nur so gute 2,5 Stunden.

Am Montag war dann auch schon mein letzter ganzer Tag erreicht. Ein großes Highlight war, dass die deutsche Familie mich nach dem Mittagsessen zu sich eingeladen hat. So kam ich in den Genuss von einem sehr leckeren Schokoladenkuchen. Den Nachmittag verbrachte ich mit Chantal und zwei von ihren Gastbrüdern. Das waren echt super Stunden und wir haben viel gelacht.

Dienstagmorgen sind wir dann schon wieder gefahren und ich war echt etwas traurig, weil ich mich in der Community sehr wohlgefühlt habe. Aber da das ja erst der Beginn meines Jahres ist, ergibt sich bestimmt noch mal die eine oder andere Gelegenheit, wieder zu kommen. Diesmal habe ich beim Moto-Taxi auch nicht den Fehler gemacht den Rucksack auf den Rücken zu lassen. Dadurch wurde die Fahrt um einiges entspannter.

Die nächste Nacht habe ich dann nochmal in dem Haus von Pastor Jerome verbracht, bevor ich am nächsten Morgen das erste Mal in mein Haus konnte, mit Pastor Jerome nach Kigali fuhr und die anderen Drei, auf Grund des Visums, wiedersah...

Aber davon schreibe ich beim nächsten Mal. 

Zum Schluss möchte ich darauf hinweisen, dass ich in diesem Beitrag, dem vorherigen und allen die noch folgen werden, nur aus meiner persönlichen Sichtweise heraus schreibe. Das heißt, dass es jedem Anderen, der in Ruanda ist, anders als mir ergehen kann oder anders Dinge beschreibt. Deswegen bitte ich Euch darum, dass was ich schreibe, nicht auf ganz Ruanda zu pauschalisieren oder womöglich sogar auf den ganzen Kontinent Afrika. Denn das hier ist wie gesagt, nur ein kleiner Einblick meiner Erfahrungen, die ich hier mache. Ich versuche, so gut es geht, dass auch schon so zu schreiben. Sicherlich wird mir dies aber nicht immer gelingen. Dafür entschuldige ich mich schon einmal im voraus! (Ich hoffe, dass ich das so verständlich und nicht zu umständlich geschrieben habe.)

Über Nachrichten und Kommentare freue ich mich sehr!

In Liebe,

Eure Laura





 

 

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